Feuerwehr- & Rettungsleitstelle

Die Feuerwehr- und Rettungsleitstelle (FRL) "Leitstelle Heidekreis" hat ihren Sitz in Soltau, in der Harburger Strasse 77.

Sie ist rund um die Uhr besetzt und zeichnet sich für die Alarmierung der Einsatzkräfte im gesamten Landkreis verantwortlich. Insgesamt sind in der Leitstelle im Schichtbetrieb 8 Angestellte tätig, alle sind auch in den Feuerwehren und Rettungsdiensten freiwillig tätig.

Eine Neuerung gibt es seit April 2007, denn die integrierten Feuerwehr-Einsatz- und Rettungsleitstellen (FEL/RLS) der Landkreise Harburg mit Sitz in Winsen/Luhe, Rotenburg/Wümme (Zeven) und Heidekreis (Soltau) sind seitdem virtuell vernetzt und können bei Bedarf untereinander zusammengeschaltet und als eine Großleitstelle angesehen werden.

Die drei Leitsellen sind mit modernster Datenübertragungstechnik vernetzt, so dass diese im Bedarfsfall wie eine leistungsfähige regionale Einsatzleitstelle an mehreren Plätzen die eingehenden Notrufe entgegennehmen, die zuständigen Einsatzkräfte alarmieren und an den Schadensort führen können. Erleichtert wurde der Zusammenschluss dadurch, dass die drei Landkreise weitsichtig bereits vor Jahren modernste und untereinander kompatible Einsatzleitrechnertechnik beschafft und auch im „Echtbetrieb“ schon eingesetzt haben. Ein wichtiges Ziel ist mit dieser Zusammenlegung geschafft, denn jeder Landkreis behält seine eigene Kreisleitstelle, gerade für Katastrophenfälle unabdingbar.

Beispiele für die Zusammenarbeit der Leitstellen gibt es allemal. Als eines der Beispiele sei die Notrufannahme aufgezeigt. Sollte im Landkreis Heidekreis ein Bürger die Notrufnummer 112 wählen, so zeigt die optische und akustische Anzeige in der Leitstelle in Soltau diesen Anruf an. In den beiden anderen Leitstellen wird ein optisches Signal angezeigt. Sollten die Disponenten in Soltau keine Möglichkeit haben, diesen Anruf anzunehmen, so schaltet die neue Technik nach zehn Sekunden automatisch auch die akustische Signalisierung an die Leitstellen in Winsen und Zeven weiter, dort kann der Anruf nun angenommen werden.

Auch Alarmierungen von den drei Leitstellen für Kräfte aus den anderen Landkreisen sind möglich. Ermöglicht wird dieses durch die Zusammenschaltung über ein VoIP-fähiges Netzwerk. Über einen Hochverfügbarkeitsserver sowie Standby-Server sowie Rückfallebenen an allen drei Standorten ist diese Technik zu jeder Zeit gewährleistet. Die einzelnen Arbeitsplätze sind mit einem Touch-Screen Bediendisplay sowie drei Flachbildschirmen samt Hochleistungsrechner ausgerüstet. Funkalarmierungen laufen über den Rechner, Abfragemöglichkeiten können rechnergestützt oder über auflaufende Amtsleitungen einzeln abgearbeitet werden.

Die ersten Bewährungsproben hat die neue Leitstellenzusammenarbeit schon bestanden, unter anderem bei einem Großeinsatz von Feuerwehren und Rettungsdiensten bei einer Massenkarambolage auf der A 7 im Landkreis Heidekreis. Bei der Abarbeitung dieses Schadensereignisses haben die Leitstellen untereinander schon vorbildlich zusammen gearbeitet.

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