KFB´s aus dem Heidekreis auf dem Weg nach Meppen "Wir brauchen keine Helden, wir brauchen Einsatzkräfte die heile wieder nach Hause kommen"

Walsrode, Heidekreis (jf) Nach der in der Nacht von Freitag auf Samstag erfolgten Anforderung der Hilfe aus dem Heidekreis sowie diversen Einsatzbesprechungen und Abstimmungen, machten sich die Kreisfeuerwehrbereitschaften Nord und Süd bereit für den Einsatz in Meppen. Die  beiden Fachzüge Wassertransport und die beiden Fachzüge Wasserförderung aus den Abschnitten Nord und Süd gehen gemeinsam in den Einsatz im Raum Meppen. Ergänzt werden sie durch die Führungsgruppen, Teile der Logistikzüge der KFB-Süd und KFB-Nord sowie weitere BOS-Einheiten wie das DRK.

Die Führung der Einsatzkräfte wird abwechselnd durch die Bereitschaftsführer Nord, Wilfried Schleifenbaum und Süd, Andreas Bergmann sowie die Abschnittsleiter Matthias Meyer bzw. Richard Meyer erfolgen. Der Abmarsch aller Einheiten fand am Sonntag, den 23.09.2018 kurz nach 08.00 Uhr in geschlossenem Verband ab dem Katastrophenschutz-Zentrum Schneeheide statt.

Richard Meyer, der den Kreisbrandmeister Thomas Ruß vertritt - dieser weilt als Hauptorganisator beim 150-jährigen Jubiläum des Landesfeuerwehrverbandes Niedersachsen in Lüneburg - verabschiedete die Ehrenamtlichen und bedankte sich für die Bereitschaft, im Rahmen des Katastrophenfalls Hilfe zu leisten. Er machte in seinen Worten deutlich, dass „keine Helden gebraucht werden, sondern besonnene Einsatzkräfte, die heile und gesund wieder nach Hause kommen".

Auch der Landrat Manfred Ostermann, der es sich nicht hat nehmen lassen die Kräfte persönlich zu verabschieden, machte deutlich wie wichtig die Hilfe ist. „Die erschöpften Bewohner und Einsatzkräfte in Meppen brauchen sie, es ist kein ungefährlicher Auftrag, passen sie auf sich auf", so der Landrat zu den angetretenen ehrenamtlichen Helfern.

Ein Dank geht auch an die Arbeitgeber, die ihre Mitarbeiter für diesen Einsatz freigestellt haben sowie an die Familien der eingesetzten Kräfte, die auf Ehepartner und Elternteil verzichten müssen. Ziel der Helfer ist es, um 12.00 Uhr den vorgegebenen Einsatzraum zu erreichen. Die geplante Einsatzdauer ist auf 48 Stunden, d.h. bis Dienstag Mittag, angelegt. Wo genau die rund 130 Kräfte eingesetzt werden und was genau der Auftrag sein wird, stellt sich noch heraus.

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