Unwettereinsätze im Heidekreis

Heidekreis (jf) Auch der Heidekreis blieb nicht von Unwettereinsätzen verschont. Es reichte gerade die Zeit, im eigenen Garten noch schnell die Möbel zu verstauen, Blumenkübel vor dem starken Wind in Sicherheit, bevor um kurz nach 16:00 Uhr die ersten Alarmierungen einliefen. Los ging es mit Hodenhagen, wo offensichtlich das Gewitter am heftigsten wütete und die meisten Einsätze zu bewältigen waren. Beispielsweise musste auf der L190 ein Baum mittels Motorkettensäge und Mehrzweckzug beseitigt werden (Foto).

Aber auch zwischen Düshorn und Walsrode musste durch die Ortsfeuerwehr Düshorn ein Baum von der Straße geräumt werden. Weitere Alarmierungen erfolgten im Bereich Schwarmstedt, Wietzendorf und Schneverdingen. Auf der A7 kam es zwischen dem Dreieck Walsrode und Bad Fallingbostel ebenfalls zu einem Zwischenfall, dort fiel ein Baum auf die Autobahn und begrub einen PKW unter sich – es wurde niemand verletzt, die Ortsfeuerwehr Krelingen beseitigte das Hindernis (Foto). Sicherheitshalber wurden im Landkreis nach Vorgabe des „Unwettermanagementkonzeptes“ die so genannten örtlichen Einsatzleitungen in den Städten- und Gemeinden hochgefahren. Diese werden in Feuerwehrhäusern eingerichtet, um die Leitstelle Soltau bei der Koordination der Einsätze zu entlasten. Glücklicherweise verzog sich das Unwetter zeitnah, so dass kurz nach 18:00 Uhr die meisten ÖEL´s zurückgebaut werden konnten. In der Nacht blieb es weitestgehend ruhig, allerdings mussten am Sonntagmorgen beispielsweise in den Stadtgebieten Munster und Schneverdingen erneut Bäume beseitigt werden.

Text: Jens Führer
Foto: Feuerwehr, Jens Führer

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