Ausbildung im Bereich Gefahrgut

Heidekreis (jf) Kürzlich fand auf Landkreisebene an drei Freitagabenden und Samstagen an den Feuerwehrtechnischen Zentralen Soltau und Schneeheide der zweite „ABC-Einsatz Teil 1“- Lehrgang der Niedersächsischen Akademie für Brand- und Katastrophenschutz statt. 15 Teilnehmer konnten ihn nach einer Prüfung in Theorie und Praxis erfolgreich beenden. Besonders in der Praxis lagen die Stärken der Teilnehmer, wenn es um Maßnahmen, wie z. B. Abdichten oder auch Auffangen oder Umpumpen insbesondere von flüssigen chemischen Gefahrstoffen ging.

Ein Team, bestehend aus Führungskräften und Mitgliedern der Kreisfeuerwehrbereitschaft Umwelt unter Leitung von Rainer Seebeck und Andreas Lier, hat die Ausbildung durchgeführt. Die Lehrkräfte haben zumeist über viele Jahre hinweg Erfahrungen bei Einsätzen mit den sogenannten ABC-Gefahren im Heidekreis sammeln können und schulten nun die Teilnehmer, die alle mehrfach unter einem flüssigkeits- & gasdichten Chemikalienschutzanzug (CSA) tätig werden mussten. Neben dem Gewicht des Schutzanzuges inklusive der umluftunabhängigen Atemschutzausrüstung war das fachgerechte Ein- und Auskleiden sowie das Arbeiten mit dreilagigen Handschuhen eine Herausforderung bei der Lösung der Einsatzübungen. Diese wurden mit den im Heidekreis zur Verfügung stehenden Spezialausrüstungen des Abrollbehälters Gefahrgut abgearbeitet, wodurch die Teilnehmer Möglichkeiten und Grenzen der in der Kreisfeuerwehrbereitschaft Umwelt zusammengefassten Einheiten kennengelernt haben. Zugleich haben sie Einblicke in die Themengebiete der Fachzüge Messen & Spüren sowie Dekontamination bekommen.

Teilnehmer, die den Lehrgangsteil 1 über die chemischen Gefahren erfolgreich beendet haben, müssen für den vollständigen Lehrgangsabschuss auch noch den Teil 2 mit der Behandlung der atomaren und biologischen Gefahren absolvieren, der erstmalig im Herbst diesen Jahres auf Kreisebene im Heidekreis angeboten werden soll.
Neben dem Abschnittsleiter Richard Meyer war der neue Kreisausbildungsleiter Markus Harms zeitweise vor Ort, ebenso wie seine Stellvertreter Jan Wiehenstroth und Jan Wartenberg.

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