Realitätsnahe Aus- und Weiterbildung Waldbrandteam schult Bispinger Führungskräfte

Zweimal im Jahr treffen sich die Gruppen- und Zugführer, sowie die Ortsbrandmeister mit ihren Stellvertretern der sechs Feuerwehren der Gemeinde Bispingen zur gemeinsamen Aus- und Weiterbildung. Bei dem jetzigen Dienst drehte sich alles um die Bekämpfung von Wald- und Flächenbränden. Vier Mitglieder des Vereins Waldbrandteam waren dazu nach Steinbeck gekommen. Der erste Teil der Ausbildung bestand aus Theorie.

Die Anwesenden beschäftigten sich mit dem richtigen Beurteilen und Erkennen der vorgefunden Lage, sowie dem weiteren Vorgehen. Es wurden unterschiedliche Möglichkeiten vorgestellt, wie man effektiv einen Vegetationsbrand bekämpfen kann. Die Ausbilder konnten den Teilnehmern dabei auch aus eigener Erfahrung aufgrund von Einsätzen bei Waldbränden im Ausland, wie beispielsweise Portugal, wertvolle Tipps geben. Anschließend ging es für den praktischen Teil zu einem nahe gelegenen Waldstück. Hier wurde nun das vorher erworbene Wissen angewandt. Von der Feuerpatsche, über eine besonders geformte Hacke, der herkömmlichen Sandschaufel bis hin zum so genannten Löschrucksack und einem normalen Strahlrohr konnte alles unter realen Bedingungen ausprobiert werden. Dabei handelte es sich um körperlich durchaus anstrengende Löscharbeiten. Da es im Wald keine Hydranten gibt, ist es umso wichtiger, gezielt und so effektiv wie möglich mit den vorhandenen Mitteln zu arbeiten und diese einzusetzen. Daher sind aufgrund der lokalen Gegebenheiten geländegängige wasserführende Fahrzeuge auf jeden Fall unerlässlich, so die einheitliche Meinung zum Abschluss. Insgesamt zogen alle ein durchweg positives Fazit.

Der Verein Waldbrandteam ist ein Zusammenschluss von Feuerwehrmitgliedern aus ganz Deutschland, die sich speziell dem Thema Wald- und Flächenbrandbekämpfung widmen. Das Team schult Forstmitarbeiter und Feuerwehrmitglieder in der Vegetationsbrandbekämpfung, sowie dem eigenständigen Einsatz von Feuer zur Brandbekämpfung als Gegenfeuer. Ebenfalls Teil der Arbeit des Vereins ist das kontrollierte Brennen zur Flächenpflege im Naturschutz. Die Mitglieder selbst sind eng angelehnt an internationale Vorgaben in diesen Bereichen ausgebildet.

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