Flächenbrand in der Behringer Heide

So lautete die Übungsmeldung an einem heißen Sommerabend mit Waldbrandstufe 4. Gerade die Warnungen der letzten Wochen aufgrund anhaltender Hitze und Trockenheit waren für die Behringer Feuerwehr einer der Gründe schon präventiv in Zusammenarbeit mit mehreren Landwirten tätig zu werden. Bei der jetzigen Flächenbrandübung im weitläufigen Wald- und Heidegebiet zwischen Behringen und Oberhaverbeck zeigte sich einmal mehr, wie sich eine gute Kommunikation zwischen Landwirten und der Feuerwehr positiv auf den Übungsverlauf auswirkt.

Angenommen wurde ein kleiner Flächenbrand, der sich auf eine Kiefernschonung auszuweiten drohte. Nach Ankunft des ersten Fahrzeugs und somit auch des Einsatzleiter, wurden telefonisch zwei Landwirte aus dem Ort mit einem Güllewagen und einem Zubringerfass in Bewegung gesetzt. Zusammen brachten sie ca. 28000 Liter Wasser an die Einsatzstelle.
In der ersten Phase wurde eine Riegelstellung aus C- und D- Druckschläuchen aufgebaut und das Wasser aus den zwei Behringer Feuerwehrfahrzeugen genutzt. Diese wasserführenden Fahrzeuge sind gerade hier so wichtig, weil es ab dem Ortsausgang Behringen keine Wasserversorgung aus dem Hydrantennetz mehr gibt. Da dies auch für Ober- und Niederhaverbeck gilt, wird eine Erstversorgung an einer Brandstelle in diesem Beritt immer über die beiden wasserführenden Fahrzeuge sichergestellt. Nachdem das bereitstehende Löschwasser für die umfangreichen Nachlöscharbeiten aufgebraucht war, zog Einsatzleiter Thorben Röhrs ein positives Resümee. Der gezielte Einsatz von C- und D-Druckschläuchen in der Anfangsphase zeigt, dass man gezielt mit wenig Wasser viel ausrichten kann. Dies aber auch nur, wenn Mannschaft und Gerät eine Sprache sprechen.

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