Scheunenbrand mit einer vermissten Person Junge Brandschützer zeigen ihr Können

Zu einem angenommenen Scheunenbrand mit einer vermissten Person rückten nun die jüngsten Feuerwehrleute Bispingens aus. Beim Eintreffen an der Einsatzstelle auf einem landwirtschaftlichen Anwesen in Steinkenhöfen drang bereits Rauch aus einer Scheune. Ein Arbeiter berichtete den Einsatzkräften sogleich, dass es einen großen Knall gegeben habe und er seitdem seinen Kollegen in der Scheune vermissen würde, er aber nicht nach ihm suchen könne, da die Scheune stark verqualmt sei.

Dies war die Ausgangslage für die Abschlussübung der Jugendfeuerwehr Bispingen bei ihrem letzten Dienst vor den Sommerferien. Selbstverständlich mussten die Mädchen und Jungen die ihnen gestellten Aufgaben nicht alleine bewältigen. Sie wurden dabei von den Kameradinnen und Kameraden der 3. Gruppe der Ortswehr Bispingen unterstützt und angeleitet. Es galt eine Wasserentnahmestelle herzurichten und somit die Wasserversorgung für eine Brandbekämpfung sicherzustellen. Für die Brandbekämpfung im Inneren der Scheune, sowie für die Sicherung von Nachbargebäuden wurden mehrere Strahlrohre vorgenommen. Bei dem vermeintlichen Rauch handelte es sich um so genannten Disconebel, welcher vollkommen ungefährlich ist für die Gesundheit. Dennoch wurde die Scheune mit simulierten Atemschutzgeräten in Begleitung aktiver Kameraden genauestens unter die Lupe genommen, um die vermisste Person zu finden. Dabei bekamen die Nachwuchsbrandschützer einen kleinen Einblick in mögliche Gefahren im Einsatz, welche ihnen begegnen können. Dazu gehörten beispielsweise ein Tank mit entsprechender Gefahrenkennzeichnung oder auch eine Gasflasche. In diesem Zusammenhang wurden auch das richtige Verhalten und Maßnahmen zur Gefahrenabwehr besprochen. Glücklicherweise stellte sich heraus, dass der vermisste Arbeiter selbständig durch einen rückwärtigen Ausgang die Scheune verlassen hatte.
Bei der Abschlussbesprechung lobten Jugendfeuerwehrwart Torsten Bruns und sein Stellvertreter Florian Peters den Ablauf der Übung. Beide bedankten sich bei ihrem Betreuerteam, Dieter Prenzler für das zur Verfügung stellen der Scheune, sowie der 3. Gruppe. Außerdem freuten sie sich über die zahlreichen Angehörigen und Freunde der Mädchen und Jungen, welche die Übung von Anfang bis Ende beobachteten. Somit konnten sie einen guten Einblick in die Jugendfeuerwehrarbeit bekommen. Zum Abschluss fanden sich alle Beteiligten im Feuerwehrhaus zu einem kleinen Imbiss ein.

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